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Ahrweiler entwickelt die Zukunft des Calvarienbergs

Sie lesen einen  Bericht von Marion Monrela, veröffentlicht im  Generalanzeiger vom 05.11.2016

img_870005.11.2016 AHRWEILER. Großes Interesse herrschte beim Workshop des Investors für die künftige Nutzung des Klosters Calvarienberg. Die Beteiligten haben viele Übereinstimmungen festgestellt.

„Kloster Calvarienberg Neudenken“ – so lautete das Motto eines Workshops der Aachener Landmarken AG zur künftigen Nutzung des Klosters, der Kirche und den angrenzenden Liegenschaften. Rund 30 Teilnehmer – von den Ursulinen über die beiden Schulen, die Verwaltung, Tourismus, Kirche, Parteien, Denkmalschützer bis hin zu Nachbarn – folgten der Einladung des Projektinvestors zum regen Austausch.
„Hinter dem sogenannten ‚World-Café‘ steckt der frühzeitige Austausch, das Kennenlernen der Protagonisten. Wir möchten von den Ideen der Gemeinschaft Impulse empfangen. Die Bürger haben die Historie vor Augen und haben sich Gedanken gemacht, Befürchtungen entwickelt, als sie von der Schließung und dem Verkauf erfuhren“, so Vorstand Jens Kreiterling beim anschließenden Pressegespräch, an dem auch Projektleiterin Susanne Gellert und Bereichsleiterin „Wohnen“, Sylvia Friederich teilnahmen.img_8734
Nach einem Impulsvortrag von Professor Johannes Kister vom Kölner Architekturbüro Kister-Scheithauer-Gross ging es in Zehnergruppen an Tische. Unter den drei Arbeitstiteln „Entwicklungsflächen wie alte Ökonomie und Klostergarten“, „Hauptteil Kloster“ und „Internatsgebäude“ machten sich die Akteure über die Tischdecken her, denn die galt es zu beschriften. „Jeder wechselte drei Mal, so entstanden konstruktive Diskussionen. Beispielsweise regte jemand Gastronomie im Klostergarten an, dem aber das img_2157-kopieRuhebedürfnis derer entgegenstand, die dort künftig wohnen. Also kam man auf einen Garten der Stille“, so Kreiterling. Ein Zeichner hielt an Stellwänden sogleich die Wünsche und Kritik fest. So tauchten Begriffe wie „Begegnung, Gastronomie, Familien-Hotel, Klinik, Hochzeiten, Amphitheater, Konzertsaal, Besinnungstage, Hofladen oder Büros und Praxen“ auf.

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Vertreten den Investor: Projektleiterin Susanne Gellert(von links), Vorstand Jens Kreiterling und Sylvia,Friederich. Foto: Martin Gausmann

Brief unserer Generaloberin zur aktuellen Situation des Klosters Calvarienberg       maria-monheim

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Damen und Herren,

vor 3 Jahren feierten wir Ursulinen, dass wir seit 175 Jahren in dieser Stadt leben und arbeiten. Wir haben schwere Zeiten erlebt – ich denke da vor allem an die Anfänge 1838, an den Kulturkampf und an die NS-Zeit – aber es überwiegt unsere Dankbarkeit für viele hilfreiche und positive Erfahrungen, die wir hier machen durften. Es gab zahlreiche Begegnungen mit den Vertretern der Stadt, mit verschieden Gruppen der Pfarrgemeinden, mit den Schützen, den Junggesellen, den Aloisiusjungen. Wir danken für alles Vertrauen, das uns entgegen gebracht wurde, für alle Unterstützung, für Hilfsbereitschaft und Wohlwollen. Brief unserer Generaloberin zur aktuellen Situation des Klosters Calvarienberg weiterlesen

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Nachruf

Am 30. Oktober 2016 starb im Krankenhaus Maria Hilf unser langjähriger Messdiener

Rudi Dauben aus Walporzheim

                  geb. 17.10.1937

Seit seinem 9. Lebensjahr war Rudi Dauben Messdiener auf dem Calvarienberg. An den Wochentagen kam er zusammen mit Bert Flohe bereits um 6.30 Uhr zum Gottesdienst, und beide „dienten“ nicht nur frühmorgens, sondern auch beim Abendsegen. Rudi Dauben gab auch dann sein Engagement nicht auf, als er den Kinderjahren entwachsen war. Jeden Sonntag nahm er seinen Altardienst wahr. Wir Schwestern feierten keine Einkleidung, keine Gelübdeablegung, kein Jubiläum ohne Rudi Dauben. Er wusste bestens Bescheid, wie die Zeremonien beim Osterfeuer abliefen, was es in den Kartagen zu beachten gab. Jede Sakristanin war sicher, dass Rudi allen außergewöhnlichen Situationen im Kirchenjahr gewachsen war. Nachruf weiterlesen